Arbeit, Zeit & Geld

Quellen und Hintergründe

Auto

Autos sind ein sehr gutes Beispiel dafür, wie man sich mit Zeit Geld erkaufen kann, oder auch umgekehrt. Außerdem ist Autofahren bei den meisten Leuten hierzulande ein wichtiger Faktor in der persönlichen Ökobilanz – hier gibt es detaillierte Infos zu spritfahrender Fahrweise. Kann ich aus eigener Erfahrung empfehlen. Sehr begeistert haben mich auch die Pläne eines ausgesprochen preisgünstigen Anderthalb-Liter-Autos. Ist natürlich Pflicht, sobald käuflich zu erwerben. Ich befürchte nur, dass ich bis dahin zuviele Kinder habe...

Der Umgang mit Geld

Ich habe den Knauserer (d.h. den kostenlosen monatlichen Newsletter) jetzt schon eine Weile abonniert und freue mich jedesmal, wenn er in meinem Thunderbird auftaucht. Es tut einfach gut zu wissen, dass sich auch noch viele andere Leute Gedanken über unsere Gesellschaft und speziell unser Konsumverhalten machen. Irgendwo hier (im Knauserer oder im Forum Einfach leben) habe ich auch mal den Hinweis auf Hans A. Pestalozzi gefunden, dessen Bücher ich hoch schätze.

Geld auf der Bank?

Eine ethisch-ökologische Bank? Sowas gibt's?? War jedenfalls mein erster Gedanke... Aber ja, sowas gibt's, seit 1974 sogar schon, nämlich die Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken. Ein paar Stichworte gefällig? Hier bitte: "verantwortungsbewusster Umgang mit Geld", "Transparenz der Geschäfte", "Unterstützung gesellschaftlich wichtiger sozialer, kultureller und ökologischer Vorhaben von Menschen und Initiativen", "mit Geld die Gesellschaft gestalten". Ich finde das klingt gut, und es ist doch mehr als nur ein netter Nebeneffekt, wenn mein gerade nicht gebrauchtes Geld nicht nur für mich, sondern auch noch für andere und für die Umwelt arbeitet.

Zeit oder Geld?

Preisfrage: warum verbringt man runde 40 Stunden die Woche mit Arbeit? Sehr viele Leute würden jetzt sagen, "weil der Mensch ja von irgendwas leben muss". Aber mal abgesehen vom Geld – möchten das die meisten Menschen? Wie vielen wäre es lieber, vielleicht nur vier oder sogar nur drei Tage in der Woche zu arbeiten und dafür mehr Zeit für anderes (Kinder, LebenspartnerIn(nen), Hobbies...) zu haben? Warum besteht die Notwendigkeit, dass alle Menschen fünf Tage die Woche (mindestens) arbeiten? Irgendwie scheint das ja auch nicht zu funktionieren... Mit all diesen Fragen setzt sich Freiheit statt Vollbeschäftigung auseinander. Und manchmal auch Remington in seinem Blog, zum Beispiel in diesem Beitrag. Auf xkcd gibt's dazu auch diesen wundervollen Comic.

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