Oktober 2006

Nachtrag

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Es ist nochmal diese Trotzdem-Freunde-Sache. Manchmal geht es nicht, oder die Mühe wird zu groß, das ist in Ordnung so. Aber wie sagt man das der anderen? Wie wär’s mit einem Anruf... „Du, können wir uns mal auf ’ne Tasse Tee treffen? Vielleicht im [Café_Name]?” (Da wären schon zwei deutliche Hinweise drin.) und dann ein Gespräch anfangen mit „Hey, mir sind da ein paar Sachen zu Ohren gekommen, also was du in letzter Zeit so machst, damit komme ich echt nicht mehr klar.

Ein Zuhause!

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Jetzt hat die Rennerei also endlich ein Ende. Mietvertrag unterschrieben, funktionierender Alltag für November (bis Ende Februar) gesichert. Und noch ein bisschen mehr als das: es ist tatsächlich ein Ort, an dem wir zuhause sein können (im Gegensatz zu dem besseren Studentenloch, in dem ich gerade diese Zeilen schreibe).

Mama, Mama

Ich kann’s ihr echt nicht verdenken, aber anstrengend ist es trotzdem. Nachdem wir ja zur Zeit in einer großen dicken langen Übergangsphase stecken, hängt sich Lara an die momentan einzige für sie erkennbare Konstante: mich. Den „Kindi” zum Beispiel mag sie sehr gerne, aber ich kann sie noch nicht alleine dort lassen, nach drei Besuchen. So kenne ich sie echt nicht. Naja, vielleicht kann ich das heute mal für zweieinhalb Stunden probieren, Zoologie würde ich ungern verpassen.

besser, viel besser

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Ich habe gerade die Küche aufgeräumt. Bislang hatte ich, da ich hier sowieso nur noch bis Ende des Monats wohne, da keinerlei Ehrgeiz, irgendwas irgendwie sauberzuhalten. Hier stehen zwei Umzugskartons, Klamotten liegen wild verteilt zusammen mit Kinderbüchern und zerschnipselten Taschentüchern („wo is die Schereeeee?“) größtenteils auf dem Boden rum. So is. Kein Bock.

Übergang

Alles, alles wird anders. So viele Dinge befinden sich irgendwie in der Schwebe, dass ich schon lange aufgehört habe zu zählen, und sogar mein eisenharter Das-wird-schon-alles-werden-Optimismus geht langsam aber sicher in die Knie. Oder anders, viel kürzer formuliert: ich bin grade echt fertig mit der Welt.