Achtsamkeit

Wie meistens kommen gerade einige Dinge zusammen, und aus all dem entwickelt sich bei mir ein immer stärker werdender Wunsch nach mehr Achtsamtkeit. Bei mir, bei anderen, bei allem. Was heißt Achtsamtkeit? Was bedeutet es, achtsam zu sein?

Es heißt
ruhig werden
zuhören
wahrnehmen
erkennen
und
begrüßen
annehmen
Sorge tragen
Verantwortung übernehmen.

Auf englisch gefällt mir der Ausdruck ‘attentive care’, das zeigt schön die beiden Teile, die Achtsamkeit ausmachen. „Liebevolle Aufmerksamkeit“ trifft es gut. Davon wünsche ich mir mehr: Mehr bei mir, gegenüber so ziemlich allem und allen, und mehr bei anderen – auch gegenüber so ziemlich allem und allen.

Die Sache mit der Liebe und dem Annehmen hab ich schon lange ganz gut raus, aber ich weiß auch schon lange, dass ich bisweilen geradezu schreiend unaufmerksam bin. Nicht sooo sehr bei mir selbst, aber auf jeden Fall gegenüber allen anderen. Seit ich Kinder habe, fliegt mir das gelegentlich um die Ohren. Und seitdem arbeite ich eben dran.

Und seit ich daran arbeite, merke ich, dass es Umgebungen, Umstände und Situationen gibt, die das fördern, und solche, die meiner Achtsamkeit sehr im Weg stehen. Im Moment kämpfe ich ständig mit unserer häuslichen Situation, denn ich finde, die gehört gerade eindeutig zur letzteren Kategorie. Ich brauche ein Erdhäuschen, verdammt. Und keine Kippen, und viel mehr Grünzeug. Seufz.

Aber auch daran arbeite ich…

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