Es ist nochmal diese Trotzdem-Freunde-Sache. Manchmal geht es nicht, oder die Mühe wird zu groß, das ist in Ordnung so. Aber wie sagt man das der anderen? Wie wär’s mit einem Anruf... „Du, können wir uns mal auf ’ne Tasse Tee treffen? Vielleicht im [Café_Name]?” (Da wären schon zwei deutliche Hinweise drin.) und dann ein Gespräch anfangen mit „Hey, mir sind da ein paar Sachen zu Ohren gekommen, also was du in letzter Zeit so machst, damit komme ich echt nicht mehr klar. So kann ich nicht (eng) mit dir befreundet sein.” Und dann könnte man eine Runde konkret und vorwurfsfrei über das Problemthema diskutieren, und wenn es schon tatsächlich alles so ist wie angenommen und die Weltanschauungen zu verschieden bleiben, dann fühlen sich doch beide mit Sicherheit hinterher besser.
Die weniger schöne Lösung ist in meinen Augen eine Mail, deren Vorwürfe auf einem vollkommen unangesprochenen Thema beruhen und die abschließt mit „Freundschaft gekündigt”. Für das Ende einer Freundschaft ist mir das ein bisschen zu einseitig.
Aber immer noch besser als einfach gar nichts mehr sagen. :-(
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