Meine liebste faule Ausrede: etwas überhaupt nicht zu machen, nur weil es nicht menschenmöglich ist, es perfekt zu machen.
Ich sage: jedes Lebewesen auf der Erde hat ein Recht auf klare Luft, sauberes Wasser und natürliche Nahrung. Der Mensch ist der einzige Problemfaktor hierbei! Ich möchte darum als Mensch meinen ganz persönlichen, winzigkleinen Beitrag zu einer Verbesserung und einer neuen Denkweise leisten.
Deshalb
- kaufe ich Produkte, bei deren Herstellung diese Rechte geachtet werden;
- verwende ich keine Wegwerfprodukte mehr (z.Zt. Taschentücher, Binden und Tampons);
- drucke ich nichts aus, was ich nicht unbedingt auf Papier brauche, und dann auf Schmierpapier oder beidseitig;
- bilde ich Fahrgemeinschaften mit meinen Kollegen;
- fahre ich spritsparend und umweltbewußt;
- setze ich erneuerbare Energie ein - d.h. meine eigene (z.B. laufen statt fahren);
- habe ich möglichst nichts, was ich wirklich nicht brauche.
(Das alles nach Möglichkeit, neh.)
NATÜRLICH fahre ich trotzdem mit dem Auto zur Arbeit, auch wenn ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln schon hin- und auch wieder zurückkommen könnte. Der Zeitaufwand steht aber in keinem Verhältnis, und mehr Zeit unterwegs bedeutet nunmal weniger Zeit für mein Baby. Irgendwo muß man einen Strich ziehen, und den zieht jede für sich persönlich. Was mich nervt, sind Leute, die sich überhaupt nicht bemühen mit dem Argument „Dann müßte man ja gleich Einsiedler werden“ – zu sagen, „wenn ich's nicht tu, tut’s ein anderer“ bringt uns nicht weiter!
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