Ja, man muss sich fürs Bloggen Zeit nehmen, wie für so vieles. Ich weiß das gut. Wider besseren Wissens, könnte man also sagen, habe ich mir einen neuen und (wenn man ihn lässt) richtig dicken Zeitfresser angeschafft: nämlich das hinreichend bekannte Massively Multiplayer Online Role-Playing Game World of Warcraft.
Ich hatte mich geraume Zeit dagegen gesträubt, aber S. hat mich trickreich angefixt, und als sich dann herausstellte, dass sich das Spielchen doch recht gut und schnell auf meinem Linuxrechner zum Laufen bringen ließ, hatte ich verloren. Seufz. Da sitze ich nun mit meinen zwei putzigen kleinen Charaktere, einen zum Alleinespielen und einen zur Beziehungspflege mit Obengenanntem (ist das nicht eine wundervolle Ausrede für stundenlanges Zocken?)...
Aber: Ich habe mir Regeln gemacht, und ich halte mich dran. Vormittags zum Beispiel ARBEITE ich. Egal was kommt. Vormittags wird nicht gespielt, punktum. Selten habe ich so mit meinem inneren Schweinehund kämpfen müssen (und wollen!) wie jetzt mit diesem zeitfressenden, suchterzeugenden WoW, und ich stelle fest, dass mir das guttut. Und es gibt tatsächlich noch ein paar andere Dinge, die ich vom Zocken lernen kann; allerdings erfordern die aufgrund ihres Erläuterungsbedarfs eigene Blogeinträge, beizeiten. Versprochen, ich schreib jetzt wieder öfter was.
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