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Abschied 1: Goodbye Fabia

Zur Abwechslung mal was über Autos, die mich ja sonst nicht weiter interessieren. Aber dieses eine schon ein bisschen. Und passenderweise ist heute meine Führerschein-Probezeit abgelaufen.

Also: ein kleiner Nachruf auf den dunkelblauen Škoda Fabia, den zu fahren ich ein Jahr lang das Vergnügen hatte. Davor kannte ich außer den Fahrschulautos (die nicht zählen, weil ich eigentlich erst nach Erwerb des Führerscheins so richtig fahren gelernt habe) nur Seinen Opel Vectra, eine echte Rentnerkiste in Opagold. Den mag ich auch, aber er fährt sich wie ein Sack Kartoffeln. Wenn man die eigenen Erwartungen problemlos drosseln kann, ist das völlig in Ordnung.

Aber der Fabia war da schon was Anderes. Darin musste ich mir doch tatsächlich manchmal anhören, ich würde fahren wie Sau (verhältnismäßig, natürlich). Der fuhr auch plötzlich mal 10 km/h schneller, ohne dass ich was gemerkt oder gemacht hätte. :-) Ja, ein feines Kistchen, ein Jahr "meins", und letzten Montag habe ich ihn gesaugt, geputzt und gewaschen, und einer überlassen, die sich sicher genauso drüber freut wie ich.

Der Fabia war aber nicht nur ein ungewohnt spritziges Auto, sondern hauptsächlich mein Tor zu einem Jahr voll Freiheit und Unabhängigkeit (und ich danke ihm das mit einer Macke am Kofferraum, hum). Zum Abschluss dieses Jahres durfte ich mich letzte Woche dann nochmal am Vectra versuchen, und jetzt hab ich erstmal kein Auto mehr. Brauch ich in Tübingen ja auch nicht wirklich. Im Moment wär's noch sehr praktisch, aber was soll's – geht alles vorbei. Lara liebt Bus- und Zugfahren, und ich bin auch nicht ganz unglücklich, mal wieder nicht mehr selbst fahren zu müssen.

Mach's gut Fabia, war schön mit dir.

Arbeit, Zeit & Geld | Tag für Tag für Tag          Kommentare (0)          9. Oktober 2006

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