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Abschied 3: Novembernächte
19.11.2006
Mit Samhain hat's angefangen. Eine zauberhafte Nacht voller Wind und Sehnsucht und Ahnung, ich habe abends noch ein Mobile aufgehängt, bin gereist, viel Auto gefahren und habe am nächsten Tag meinen Schlüssel von Neckarhausen abgegeben. Seitdem verbringe ich die meisten Abende damit, unruhig durch die Wohnung zu geistern, während Lara schon schläft, und ich spüre diese dunklen Tage wie nie zuvor. Abschied, Altes gehenlassen, aufgeben. Und wie nie zuvor warte ich auf Jul, auf die Sonnwende, oder vielleicht wartet sie auch auf mich.
Die Tränen verstecken sich irgendwo, manchmal kommen ein paar raus. Manche Wunden bluten nicht und tun ganz leise weh, aber anhaltend.
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