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Guten Morgen

Ich glaube ja nicht, dass man mit einem Baby schlaflose Nächte haben MUSS. Nichtsdestotrotz hat man manchmal welche. Es ist also jetzt zehn vor sechs, ich bin seit etwas vor vier Uhr wach (mehr oder weniger), und in einer Stunde klingelt der Wecker. Heute ist Laras erster Kinditag nach den Ferien (und die war na klar auch wach), mein erster Tag zurück an der Uni, und unser erster gemeinsam zu bewältigender Alltag mit Baby. Yaaay.

Das Problem mit dem nächtlichen Wachsein ist, dass man nicht faul sein darf. Zumindest bei Pele nicht. Was immer ihr Bedürfnis ist, es will gestillt werden, und da sie eine ganz Guckige, Neugierige ist, ist es öfter mal schlicht Langeweile. Mitten in der Nacht ist das – hmmmm... Jedenfalls bin ich um halb sechs dann doch endlich zermürbt aufgestanden, hab sie in ein Tuch gepackt, und dann hat sie zehn Minuten die Welt bestaunt und schläft seitdem friedlich an meiner Brust. ICH bin jetzt natürlich ordentlich wach, denn vorher steh ich ja nicht auf... Bemerkt hier jemand eine Zwickmühle?

Verschärfend kommt hinzu: Ich bin ohne Frühstück quasi funktionsunfähig, und ich habe Hunger, sobald ich ordentlich wach bin. Reiswaffeln sind alle. Grmpf.

Kinder          Kommentare (0)          7. Januar 2008

kann ja sein?

Sowieso einer von Laras Lieblingssprüchen. Jedenfalls fragte sie heute mittag im Bus ganz unvermittelt: "Was ist eigentlich, wenn ich mal sterbe?" Meine wahrheitsgemäße Antwort war: "Hmm. Ich weiß es nicht. Aber ich glaube, dass es was Schönes und ziemlich Spannendes ist." Lara überlegt kurz, dann leuchtet ihr Gesicht auf. "Vielleicht Schokolade!" Fänd ich auch gut. Am besten von Zotter.

Kinder | Körper, Geist & Seele          Kommentare (0)          8. Januar 2008

Brot!

Endlich wieder selbst gebackenes Brot (hab ich seit bestimmt zwei drei Monaten nicht auf die Reihe gekriegt). Ich hatte ganz vergessen, wie absolut duftig und lekkkkker das schmeckt! Zum Reinlegen. Frisch gebackenes brown bread mit Butter, und Avocado, und einem Stückchen Feuerkäse, und einem Stückchen mittelaltem Gouda, und mit veganem Schmeckt-wie-Leberwurst-Schmier... Jetzt ist das halbe Brot weg und ich hab mich leicht überfressen. Aber ich fühle mich fantastisch. :-D

Körper, Geist & Seele          Kommentare (0)          10. Januar 2008

Erste Merksätze zur Windelfreiheit

Oder auch: was in diesem klugen Buch nicht drinsteht. (Und eigene Erfahrung erfordert.)

Nummer Eins: Ein guter Schiss braucht Zeit. Pele weiß das. Ich weiß es jetzt auch (grummelputzzeugsuch). Nur weil ich finde, dass es jetzt genug war und ungeduldig werde, heißt das noch lange nicht, dass sie auch fertig ist. Dafür habe ich gelernt, dass sie sagt, wenn sie fertig ist – dann kommt nämlich ein Maunzen, das soviel heißt wie "jetzt hab ich diese Sache beendet, jetzt ist Zeit zur Nahrungsaufnahme". Also Nummer Zwei: Babys können immer nur eine Sache auf einmal. Sollte ich mir gelegentlich auch angewöhnen.

Was ich sonst noch die letzten drei Wochen über gelernt habe: Manchmal gibt's auch nach einer halben Stunde schon wieder Pipi. Wenn sie schläft, gibt's wirklich keins, aber zuverlässig, sobald sie aufwacht. Und in einem Punkt hat das Buch absolut recht: das Schwierigste ist, auf die eigenen Eingebungen zu hören!

Kinder | Tag für Tag für Tag          Kommentare (0)          18. Januar 2008

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