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Karina's Feri Workshops
Okay, mal wieder ewig nichts geschrieben. Ich wüsste soviel zu berichten, dass ich gar nicht weiß wo anfangen. Vielleicht schreib ich daher am besten was über die Beschäftigungsebene hinter all dem Alltagskram. Ich nehme nämlich seit Ende April an den Iron Pentacle Workshops (online intensives) von Karina Blackheart teil (die, bei der ich auch letztes Jahr schon den Red Magic Workshop gemacht hatte). Dafür fällt leider auch dieses Jahr das Witchcamp flach... aber ich kann mir beides nunmal weder finanziell noch zeitlich noch von meiner Aufnahmefähigkeit her leisten. Und Karinas Workshops ROCKEN, total.
Die Kurse gehen alle über sieben Wochen, ich bin jetzt gerade am Anfang des dritten Kurses, insgesamt sind es fünf. Also fünfunddreißig Wochen voller Selbsterfahrung, zu lösender Aufgaben, kniffliger philosophischer und psychologischer Fragen und, kurz gesagt, Magie. (Man könnt's natürlich auch unverfänglicher als synchronicity bezeichnen.) Jede Menge Humbug, wie mein Lieblingsantipol sagen würde ;-) Ah, aber für diejenigen, die aus der Skeptikerschublade auch mal rauskönnen: Es ist fantastisch. Es hat mein komplettes Leben umgekrempelt, oder besser gesagt: aufgekrempelt. Entmüllt, geklärt, verdichtet. Es macht riesigen Spaß, auch wenn es oft anstrengend ist und auch manches Mal Angst macht. Man kann einfach vor nichts mehr weglaufen! Aber so ist nunmal meine Entscheidung.
Jedenfalls ist das nun meine tägliche Arbeit, das was mich unter und hinter allem anderen (und das wär, wie immer, schon genug) beschäftigt, und nachdem das auch wichtiger ist als der Alltagskram, erscheint es mir oft, naja, popelig, über letzteren zu schreiben. Nur liegt es in der Natur magischer Arbeit, dass man nicht so richtig viel einfach so geschwind erzählen kann. Entweder wird es gleich ein seitenlanger Aufsatz, damit wenigstens die meisten auch alles verstehen, oder ich kann nur so kryptische Stichworte von mir geben und auf eine Menge Bücher verweisen. (Die ich im Zuge des letzten Workshops zum Beispiel gelesen habe.) Nunja. Ich bin glücklich, das sollt ihr wissen (wer auch immer die über elftausend !!! Besuche auf dieser Seite verursacht haben mag – wo kommt ihr nur alle her?!), ich bin zufrieden mit mir und konsequenterweise mit dem Rest der Welt, ich lerne Unmengen, und ich nehme mir fest vor, in nächster Zeit wieder mehr zu schreiben.
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