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mal wieder ein Rundumschlag

So, weil hier viel los ist und ich nicht zum Schreiben komme, ein kurzer Rundumschlag für die die's interessiert: Harfe und Panflöte sind verkauft, die Sopranflöte wäre noch zu haben. Außerdem hatte ich vorhin vier Kinder auf der Hochebene, die allesamt friedlich miteinander gespielt haben und bestimmt eine halbe Stunde überdurchschnittlich unstressig waren. Yay! Und es sieht so aus, als könnte das durchaus immer öfter passieren – ich denke, die Kids gewöhnen sich aneinander. Sehr entspannt und angenehm.

Ansonsten gibt's noch die große Neuigkeit, dass ich mein Studium endgültig geschmissen habe (erfolgreich abgebrochen würde ich es nennen) und nun dabei bin, mich als Webdesignerin selbständig zu machen. Uiiiiiii... das ist echt eine total spannende Sache, ich bin zur Zeit sehr aufgekratzt und schwungvoll und arbeite mit Feuereifer. Zum Beispiel an meiner eigenen, geschäftlichen Seite, deren Adresse ich allerdings erst hier poste, wenn es was vorzuzeigen gibt :-)

Tag für Tag für Tag          Kommentare (0)          13. Oktober 2009

Widerstandscoaching

Gerade habe ich meine Mam eine halbe Stunde telefongecoacht. Sie befindet sich, nicht zum ersten Mal, in einer potentiell und meiner Ansicht nach wahrscheinlich bald auch tatsächlich katastrophalen beruflichen Situation. Und bei allem Positiven, was ich über meine Mama sagen kann (und das ist ganz schön viel) – die geborene Widerstandskämpferin ist sie nicht.

Nun, ich erwarte nicht, dass auf einmal (oder überhaupt irgendwann) alle Frauen zu entschlossenen pro-feministischen Kämpferinnen werden. Ich finde es allerdings wichtig, dass frau sich bewusst für ihren Weg entscheidet. Vorher die Gabelung erkennt und die Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten auslotet. Und wenn sie sich für ihren Weg entscheidet, dass sie sich Gedanken über den Fall der Fälle macht: Was könnte Garstiges passieren? Was, wenn all diese netten Menschen, oder auch nur zwei davon (was zum Beispiel bei insgesamt zwanzig ja nichtmal eine so schlechte Quote wäre), plötzlich und unerwartet gar nicht mehr nett, sondern ziemlich hintenrum und fies sind? Könnte ja sein. Wollen wir nicht hoffen, nicht mal annehmen. Aber die eigene innere Haltung entwickeln.

Was bin ich bereit hinzunehmen im Tausch gegen materielle Sicherheit, Bequemlichkeit, oder sogar um andere Leute nicht in Schwierigkeiten zu bringen? Was lasse ich mir absolut nicht gefallen? Wofür bin ich bereit zu kämpfen – wofür muss ich kämpfen? Wofür suche und schärfe ich meine Krallen? Wie garstig kann ich selber werden, wenn ich es für nötig befinde? Was kann ich wirklich gelassen hinnehmen? Und was sind meine Hintertüren?

Ich finde, man merkt, dass ich geraume Zeit bei Frau M. gewohnt habe. Die hat übrigens eine frisch aufgemöbelte Internetseite (jep, da hatte ich meine Finger im Spiel – bisschen Feintuning fehlt noch), wo es in mancher Hinsicht ganz ähnliche Texte wie diesen hier gibt.

Zwischenmenschliches | Körper, Geist & Seele | Wir alle?          Kommentare (0)          30. Oktober 2009

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