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Regenbogenzeit
Gestern verfuhr ich eine viertel Tankfüllung. Ich fuhr und dachte heute bin ich dunkelblau, und morgen wird alles ganz anders. Ohrfutter waren Novembre mit ihrer sehr schönen Scheibe Novembrine Waltz, Tool mit 10,000 Days, die ich zur Zeit sowieso rauf und runter höre, und zum Schluss Andreas Vollenweider, der auf Vox zwei Zeilen nur für mich sang...
You will be the words that I shall find
You will be the strength to still be kind
Pilgrim – das Lied hatte mich schon letztes Jahr im Ulmer Zelt völlig verzaubert.
Bevor ich heute eine weitere viertel Tankfüllung auf dem Rückweg verfuhr, hab ich hier super lecker gefrühstückt –
(Einwurf: diese Homepage ist einfach unglaublich. Aber für ein Café, das zu allen Öffnungszeiten Frühstück serviert, dazu noch so gutes, mache ich trotzdem Werbung.)
– und war guter Dinge. Sarah MacLachlan hatte mir auch was zu singen...
And if I shed a tear I won't cage it
I won't fear love
And if I feel a rage I won't deny it
I won't fear love
Fumbling towards ecstasy: Recht hat sie, die Gute. Jetzt bin ich daheim, und alles ist anders. Aber anders.
Auf dem Rückweg habe ich auch den ungefähr achten Regenbogen in den letzten drei oder vier Wochen gesehen. Was wollen mir all diese Regenbogen sagen?
Vielleicht einfach nur, dass es ein ziemlich nasser August war.
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