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Sexist? Wer, ich?
Heute kam mir auf der Anarchy Watch Homepage ein wirklich exzellenter Artikel unter den Cursor: Going To Places That Scare Me – Personal Reflections On Challenging Male Supremacy, geschrieben von Chris Crass. Ich möchte euch allen die Lektüre wärmstens ans Herz legen, auch wenn der Artikel lang, englisch und potentiell weltbilderschütternd ist.
Persönlich spreche ich Chris Crass meinen großen Respekt und tiefempfundene Freude aus – dafür, dass er sich als "ganz normaler Mensch"[1] so tief mit seiner eigenen ganz normalen Privilegiertheit auseinandersetzt, dass er darüber schreibt, und dass er seine persönliche Umgebung direkt miteinbezieht, obwohl das unendlich schwierig ist. Soweit bin ich noch nicht! Hut ab. Und es freut mich einfach zu lesen, dass es "ganz normale" Männer gibt, die tatsächlich verstehen wollen, was Sexismus so im Alltag eigentlich bedeutet. DANKE.
[1] Aus dem Artikel: "I was a part of social categories – white, male, hetero, middle class. These are all groups that have history and are shaped by history. Part of being in those groups means being deemed normal, the standard which all others are judged."
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