Bücher

gelesene Bücher

Fritjof Capra: Das Tao der Physik

TitelbildGerade habe ich wieder ein kleines bisschen Zeit zum Lesen, nämlich jeden Tag im Bus bzw. an der Haltestelle, wenn ich Lara zum Kindi gebracht oder noch nicht abgeholt habe. Man sollte nicht meinen, dass das viel wäre, aber ich habe so in erstaunlich kurzer Zeit schon zwei Bücher durchgelesen. Das erste war eben das Tao der Physik, die einzige Ablenkung, die ich mir in der Prüfungszeit gegönnt habe, und für mein Grundlagenverständnis in Chemie fand ich es durchaus auch hilfreich.

Der Autor ist Kernphysiker und langjähriger Kenner östlicher mystischer Traditionen. Nicht als erster fiel ihm auf, wie viele Parallelen sich zwischen modernster westlicher Kernphysik und uralten östlichen Überlieferungen ziehen lassen, und in diesem Buch stellt er diese eindrücklich und zumindest für mich gut verständlich dar. Er fängt mit einem kurzen Abriss über den Kenntnisstand der Kernphysik (Stand etwa 1990 in der überarbeiteten Version des Buches) an, und ich fand, dass es sich mit dem, was ich gerade in physikalischer Chemie zu verstehen versuchte, gut ergänzte und wechselseitig stützte. Dann folgt ein ähnlicher Abriss über die verschiedenen Schulen und Richtungen östlicher Mystik, die ich als völlige Nichtkennerin als sehr kompakt und gut umschrieben empfand.

Was mich dem Buch zudem sehr zugeneigt macht, ist natürlich die Tatsache, dass es mit seinen schön ausgeführten Schlüssen und Erkenntnissen mein eigenes Weltbild nahtlos stützt, ergänzt und erweitert. Ein echtes Grundlagenbuch für mich.

dieses Buch auf Amazon.de finden

Von mir

Themen

andere Leute

Zufallslinks

Zensiert