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Ingrid Bauer: Es geht auch ohne Windeln

TitelbildAls Lara etwa sechs Monate alt war, stolperte ich über den Artikel "Kommunikation statt voller Windeln". Das Konzept leuchtete mir gleich ein, allerdings war mir klar, dass die damaligen Umstände ein sofortiges Umsetzen eher unmöglich machten. Für das nächste Baby hatte ich's mir allerdings fest vorgenommen, und so bestellte ich mir irgendwann im letzten Schwangerschaftsdrittel dieses Buch, las es ratzfatz durch, und beschäftige mich nun ausgiebig mit Peles Ausscheidungsvorgängen. Um das gleich vorwegzunehmen: es klappt erstaunlich gut. Man darf sich nicht unter Druck setzen, aber wenn man's ganz locker angeht, ist es oft verblüffend.

Aber zum Buch: es ist recht subjektiv (stört mich nicht, die Autorin macht auch keinen Hehl draus), und für mich persönlich leistet es zuviel Überzeugungsarbeit. Ich meine, mich muss man nicht von der Idee überzeugen, ich bin schon so begeistert, und da nervt es mich, ständig diese Begründungsschlenker zu machen. Ist aber nicht weiter schlimm, da das hauptsächlich den ersten Teil des Buches (Theorie, Hintergründe undsoweiter) betrifft und es vollkommen ausreicht, den einmal gelesen zu haben. Sehr sehr hilfreich finde ich den zweiten Teil mit den ganz praktischen, pragmatischen Tricks und Tipps zu Abhaltepositionen, wie man anfängt, wie man Krisen übersteht... Klasse. Liebe Mütter, probiert es aus. Es macht geradezu Spaß, wenn man den Dreh mal raushat. :-)

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