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Mihaly Csikszentmihalyi: Flow

Titelbild"An inspiring, worthwhile read." Ja, wirklich. Das trifft es ziemlich genau in einem Satz. Ich würde sagen, es ist eins von den ganz Großen. Dieses Buch hat das Potential, wirklich jeden Menschen irgendwo, irgendwie weiterzubringen. Ich hab es gerade erst durchgelesen und finde plötzlich schon viel mehr Sinn und Zweck in den alltäglichsten Dingen, die ich tue. Es ist schwierig zu erklären... auf einmal finden sich Verbindungen zwischen allen Dingen, die ich tue. Auf einmal sind da Muster, die Sinn machen.

Etwas ganz Anderes, was mir an diesem Buch gefallen hat und was sehr interessant für mich war: Es geht mit der sexist language-Thematik kreativ um und lässt Personen, die als Beispiel dienen, mal weiblich und mal männlich sein. Und all die Sätze, die im Deutschen mit "man" konstruiert würden, was implizit von einer männlichen Person ausgeht, werden mal mit "one", mal mit "a person", mal in Pluralkonstruktionen gemeistert – und auch diese sind mal männlich und mal weiblich, oder eben auch beides ("he or she"). Das ist im Moment mein bevorzugter Lösungsansatz für dieses Problem, und es ist schön, das mal durch ein komplettes Buch durch im Einsatz beobachten zu können. Funktioniert meiner Ansicht nach sehr gut, klingt sehr abwechslungsreich und vielfältig. (Das Problem mit neugebildeten geschlechtsneutralen Pronomen ist für mich, dass sie vereinheitlichen. Ich bin grundsätzlich für Vielfalt.) Und was mich fast ein bisschen überrascht hat: Ich fühle mich damit durchweg angesprochen – auch wenn eine männliche Person als Beispiel dient. Wenn in einem Text nur männliche Personen vorkommen, stößt mir das immer recht schnell sauer auf.

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