Kinder, Kinder

Weltschmerz bei Dreijährigen

Ins Bett gehen meine Kinder ja nicht so gerne. Die kommen da ziemlich nach mir. Wenn wir’s dann endlich mit Zähneputzen undsoweiter geschafft haben und im Bett liegen (Pele bei mir unten und Lara im Hochbett oben), machen sie entweder noch ewig Quatsch, oder vor allem Lara fallen dann alle interessanten Fragen ein. Wie wird eigentlich Plastik hergestellt? Und wie macht man Farben? Mit ihren Fragen könnte man problemlos monatelang die Sendung mit der Maus füllen.

Freiheitsberaubung

Ich muss was loswerden. Gerade habe ich Pele in die Kita gebracht, war mal wieder knapp dran und musste daher noch zum Morgenkreis bleiben. Ich hasse diesen Morgenkreis. Weil es eine Pflichtveranstaltung für alle ist, weil mir Singen und Klampfen auf Lagerfeuerniveau innere Zuckungen verursacht, und weil oft genug noch zwei Lieder drangehängt werden, obwohl die Aufmerksamkeitsspanne vom allergrößten Teil der Gruppe wirklich zu Ende ist. Ich persönlich empfinde sowas als unötige Quälerei. Die Kinder, sollte ich allerdings dazusagen, kommen damit zu weiten Teilen viel besser klar als ich.

eine Todesritterin namens Glitzerelfe

Lara hat Windpocken und ist auf eine ganz friedliche, liebe Art schlapp und müde, sonst aber guter Dinge. Aber eben nicht im Kindergarten. Ich habe mir gestern die Wrath of the Lich King-Erweiterung für WoW geholt und kann daher nun auch die Todesritterklasse spielen, die Lara bei S. gesehen hat und total cool findet.

Schreikrampf: vier Jahre danach

Fast vier Jahre ist es her, dass Lara diese nächtlichen Schreikrämpfe hatte, die mir damals wirklich Sorgen machten. Ich weiß noch gut, wie das war, und ich habe neulich entdeckt, dass schon mehr als einmal jemand nach Schreikrämpfen gegoogelt hat und so auf meinem alten Blogeintrag gelandet ist. Deswegen will ich nun endlich einen Nachtrag schreiben, denn jetzt sind vier Jahre vergangen, und ich bin ein Kind klüger.

Weiterentwicklung?

Neulich hab ich unten im Garten zwei von den Kita-Jungs zugesehen, die sich um ein Stöckchen gestritten haben. Der eine lief damit ziemlich ausdauernd davon, der andere in Tränen aufgelöst hinterher, „meeeeeiiiiiiiiiin Stock, meeeeiiiiin!”. Uch. Als Erwachsene ist man da schnell versucht, irgendwas Kluges zu sagen. Weil wir natürlich viel mehr Optionen sehen: Wir wären es sowieso schnell leid, ständig davonrennen zu müssen, nur um das Stöckchen behalten zu können, beziehungsweise wir hätten keine Lust, wegen einem popligen Stöckchen heulend jemandem hinterherzurennen.

Geek!

Heute hat mich ein einziges kleines Wort sehr glücklich gemacht, das muss ich hier verbalisieren. Und zwar sagt eine Hausbewohnerin schon seit geraumer Zeit immer wieder, ich sei ein Nerd, und immer wieder streite ich das ab, denn ich bin kein Nerd. Allerdings ist es ein „ich bin kein Nerd, aber”. Nur blieb das unausgesprochen, weil mir das Wort fehlte.

Keuchhusten?!

Wir husten gerade alle drei feste rum. Lara hat damit angefangen, Pele hat weitergemacht, und irgendwann hatte ich’s dann auch. Das geht jetzt bestimmt schon zwei drei Wochen, und ich fand es dann schon komisch, einfach nur diesen Husten zu haben ohne Schnupfen, oder Fieber, oder irgendwas anderes noch dazu. Okay, Peles Nase läuft ziemlich, aber ich glaube, das liegt daran, dass sie den Schleim eben nicht abhusten kann.

in full flow

Whoppenif... Ich sag euch, ein kleiner Workshop und plötzlich kommen auch die größten Steine ins Rollen. Mein Leben rockt, total. Ich fühl mich dermaßen gut – ich hab heute spontan, d.h. ohne größere psychische Vorbereitungszeit, alleine mit Baby in einer fremden Küche für sieben Leute gekocht.

Mama hat’s kaputtgemacht!

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Bettzeit vorhin. Lara war noch in der Küche, Pele schon knatschig, also begab ich mich mit ihr schonmal ins Bett und schob dabei einen in meinen Augen ungeordneten Haufen Decken zur Seite. Wenig später kommt Lara hochgeklettert, sieht den Deckenhaufen und bricht in Tränen aus. „Oje, Lara, was ist?” – (schluchzend) „Du hast meinen Rosinu-Stall kaputtgemacht!” – Mist. Jetzt war das wichtig. Ah, aber wie war das nochmal in meinem neuen Lieblingsbuch?

Badetag

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Baby baden, ach ja. Bei Lara lief das irgendwannmal irgendwie schief, so dass sie mit einem halben Jahr schon beim Anblick von Wasser und Badewanne nach Leibeskräften schrie. Ich hab mich dann etwa ein Jahr lang jedes Mal mit ihr in die Badewanne gesetzt und sie dabei gestillt (!), sonst wäre sie wohl gar nie gebadet worden. So mit anderthalb Jahren etwa gab sich das von selbst und sie fand es dann lustig, aber bis dahin... argh.

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