Zwischenmenschliches

Widerstandscoaching

Gerade habe ich meine Mam eine halbe Stunde telefongecoacht. Sie befindet sich, nicht zum ersten Mal, in einer potentiell und meiner Ansicht nach wahrscheinlich bald auch tatsächlich katastrophalen beruflichen Situation. Und bei allem Positiven, was ich über meine Mama sagen kann (und das ist ganz schön viel) – die geborene Widerstandskämpferin ist sie nicht.

gewaltfreie Kommunikation

Vielleicht wird der Eintrag hier etwas kryptisch, weil nicht alles, was an Gedankenmasse vorhanden wäre, hier reinfließen soll. Jedenfalls häufen sich gerade um mich herum die Gelegenheiten, bei denen die Möglichkeiten der gewaltfreien Kommunikation meiner Ansicht nach unheimlich hilfreich wären. Ich geh da übrigens nicht so ganz genau nach Rosenberg, mir geht’s mehr ums Prinzip. Ums nicht Schuld zuweisen, nicht Vorwürfe machen, nicht „beabern”.

grob unhöflich

Ich bin wütend. Ich bin so dermaßen wütend, ich werde die halbe Nacht mit Putzen verbringen, bevor es überhaupt Sinn macht zu versuchen ins Bett zu gehen. Mir fällt gerade nur ein einziges Mal ein, wo ich ähnlich wütend war (normalerweise betrachte ich sowas als Energieverschwendung), und das ist ziemlich genau zehn Jahre her. Ich bin echt wirklich richtig fett STINKIG.

Adele Faber, Elaine Mazlish: How to talk so kids will listen & listen so kids will talk

Ich halte ja nichts von Erziehungsratgebern, hauptsächlich weil ich nichts von der Idee halte, Kinder zu erziehen. Insofern habe ich eine Weile gezweifelt, ob ich mir dieses Buch kaufen soll. Jetzt nach der Lektüre finde ich, das war eine der besten Investitionen meines Lebens :-) und ich möchte es allen Leuten warm ans Herz legen, egal ob sie Kinder haben oder nicht. Denn es ist eben kein Erziehungsratgeber, sondern ein Buch über zwischenmenschliche Kommunikation.

eine Frage des Blickwinkels

Am Freitag war ich bei Ikea. Da sträubt sich natürlich einiges in mir, aber manchmal geht Praktikabilität vor Ideologie. Jedenfalls habe ich mir da einen geräumigen, hohen Schrank gekauft, der auf den schönen Namen Pax hört. Und da der deutlich zu groß und zu schwer ist, um von mir alleine aufgebaut werden zu können, traf es sich gut, dass S. zur Hand war.

GMX und die deutsche Sprachin

Gerade stieß mir beim Aktualisieren meines GMX-Profils mal wieder sauer auf, dass ich als beruflichen Status zwar „Hausfrau/-mann” auswählen kann, aber ansonsten nur männliche Formen wie „Schüler”, „Student”, „Angestellter” undsoweiter. Das ist inkonsequent, was meinen inneren Korinthenkacker natürlich zutiefst zwickt, aber vor allem stört es mich als Frau. Ich bin nunmal kein Student, fertig aus. Ich werd das auch ganz sicher nicht auswählen, weil es FALSCH ist.

normal, anders oder anders anders?

Ich hatte schon ewig nicht mehr bei Thorn Coyle vorbeigeschaut, und gerade zog es mich mal wieder hin. Und wie jedes Mal finde ich in ihren Texten things of value, viel Klarheit, Ansichten mit deutlichem Bezug zu meinem eigenen Leben, und so viele hilfreiche Gedanken.

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